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[Reflexionen] Herausforderungen – Es ist Zeit zum Aufstehen

[Reflexionen] Herausforderungen – Es ist Zeit zum Aufstehen

Jedes Jahr, jeden Monat, ja sogar jede Minute werden wir mit verschiedenartigen Herausforderungen konfrontiert. Ich unterscheide dabei zwischen zwei unterschiedlichen Arten. Zum einen gibt es die, die mit Pflichten und Verantwortung verbunden sind, wie zum Beispiel für den Haushalt zu sorgen, seine Kinder zu guten Menschen zu erziehen, oder im Beruf erfolgreich zu sein. Die Pflicht und Verantwortung dienen in jenen Fällen als Motivation, um diese Herausforderungen zu meistern. Aufgeben ist in diesen Angelegenheiten keine Option!

Darüber hinaus gibt es noch die Herausforderungen, welchen wir viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken, nämlich jene, die mit unseren persönlichen Interessen verbunden sind. Selbstverständlich ist die oben genannte Art von Herausforderungen auch mit persönlichen Interessen verbunden, doch die zweite Art von der ich spreche ist auf rein persönlicher Basis und nicht mit Pflichten oder Verantwortung verbunden. Darunter zähle zum Beispiel freiwilliges Frühaufstehen und vor der Arbeit joggen zu gehen, Abends ein Kapitel in einem Buch zu lesen, weniger Zeit vorm Fernseher zu verbringen, eine zweite oder dritte Fremdsprache zu lernen oder wie ich, “regelmäßig” Beiträge für meinen Blog zu schreiben. Was den Umfang oder die Schwierigkeit solcher Herausforderungen angeht, sind keine Grenzen gesetzt. Für einige können die oben aufgezählten Beispiele selbstverständlich sein, für andere wiederum eine große Aufgabe. Wichtig ist nur, was für eine Wirkung diese Arten von Herausforderungen auf uns haben. In den meisten Fällen sind sie nämlich für unseren persönlichen Ehrgeiz und unsere Willenskraft verantwortlich und dienen außerdem dazu, unser Selbstbewusstsein zu fördern.

Wenn wir an Herausforderungen denken, kann es jedoch leicht passieren, dass wir kaum einen Unterschied zwischen den beiden Arten erkennen. Erst wenn wir die Gründe und die Motivation betrachten, aus welchen wir unsere Herausforderungen meistern, können wir anfangen, die Unterschiede zu erkennen. Wieso gehen wir beispielsweise jeden Tag arbeiten? Das hat viel mit Disziplin zu tun aber der Hauptgrund ist unser Überlebensinstinkt und der Antrieb ist unser Verantwortungsbewusstsein, welches uns täglich dazu motiviert, diese Aufgaben zu meistern. Wenn wir uns jedoch fragen, wieso wir uns morgens aus dem Bett quälen, um vor der Arbeit joggen zu gehen, hat das wenig mit Verantwortung oder Überleben zu tun. Der Grund dafür ist rein persönlich und der einzige Antrieb ist unsere Disziplin, um diese Herausforderung zu meistern.

Ich bin der Meinung, dass uns gerade die persönlichen Herausforderungen als Person definieren, denn sie zeigen, wie viel Charakter, Disziplin, Willenskraft und Kreativität wir haben und wie wir mit schwierigen Phasen umgehen können. In allererster Linie zwingt uns niemand zu diesen Herausforderungen und gerade deshalb sind sie besonders leicht zu vergessen, oder aufzugeben. Wenn wir es jedoch schaffen, sie durchzuhalten, sind wir zufriedener mit uns selbst und stärken somit unser Selbstwertgefühl, was sich auch nach außen hin bemerkbar macht.

Seit einiger Zeit habe ich eine persönliche Herausforderung ziemlich vernachlässigt. Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig an meinem Blog zu arbeiten aber die Situation hat sich aus verschiedenen Gründen anders entwickelt, als erwartet. Es gibt viele Ausreden, die ich nennen könnte, doch keine davon wird die Zeit zurück drehen. Wenn ich der Sache ganz auf den Grund gehen wollte, dann müsste ich wohl feststellen, dass es sich dabei wahrscheinlich um mangelnde Disziplin meinerseits gehandelt hat. Eine Auszeit bedeutet nämlich nicht, dass ich nicht da weiter machen kann, wo ich zuletzt aufgehört habe und das gilt für uns alle!

Aufgeben scheint oft die einfachste Option aber wenn uns einmal klar wird, was für eine große Bedeutung persönliche Herausforderungen für unsere persönliche Entwicklung haben, ist das Aufstehen eine weitere Lektion, die wir für unser Leben lernen müssen.

Ich habe mir deshalb vorgenommen da weiter zu machen, wo ich aufgehört habe und wieder regelmäßig Beiträge für meinen Blog zu schreiben.

Und du? Was war deine letze persönliche Herausforderung, die du links liegen gelassen hast und was hält dich davon ab sie wieder aufzunehmen?

 

Edited by Amanda Pescadora

[Reflexionen] Herausforderungen – Es ist Zeit zum Aufstehen

[Reflexionen] Herausforderungen – Es ist Zeit zum Aufstehen

Jedes Jahr, jeden Monat, ja sogar jede Minute werden wir mit verschiedenartigen Herausforderungen konfrontiert. Ich unterscheide dabei zwischen zwei unterschiedlichen Arten. Zum einen gibt es die, die mit Pflichten und Verantwortung verbunden sind, wie zum Beispiel für den Haushalt zu sorgen, seine Kinder zu guten Menschen zu erziehen, oder im Beruf erfolgreich zu sein. Die Pflicht und Verantwortung dienen in jenen Fällen als Motivation, um diese Herausforderungen zu meistern. Aufgeben ist in diesen Angelegenheiten keine Option!

Darüber hinaus gibt es noch die Herausforderungen, welchen wir viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken, nämlich jene, die mit unseren persönlichen Interessen verbunden sind. Selbstverständlich ist die oben genannte Art von Herausforderungen auch mit persönlichen Interessen verbunden, doch die zweite Art von der ich spreche ist auf rein persönlicher Basis und nicht mit Pflichten oder Verantwortung verbunden. Darunter zähle zum Beispiel freiwilliges Frühaufstehen und vor der Arbeit joggen zu gehen, Abends ein Kapitel in einem Buch zu lesen, weniger Zeit vorm Fernseher zu verbringen, eine zweite oder dritte Fremdsprache zu lernen oder wie ich, “regelmäßig” Beiträge für meinen Blog zu schreiben. Was den Umfang oder die Schwierigkeit solcher Herausforderungen angeht, sind keine Grenzen gesetzt. Für einige können die oben aufgezählten Beispiele selbstverständlich sein, für andere wiederum eine große Aufgabe. Wichtig ist nur, was für eine Wirkung diese Arten von Herausforderungen auf uns haben. In den meisten Fällen sind sie nämlich für unseren persönlichen Ehrgeiz und unsere Willenskraft verantwortlich und dienen außerdem dazu, unser Selbstbewusstsein zu fördern.

Wenn wir an Herausforderungen denken, kann es jedoch leicht passieren, dass wir kaum einen Unterschied zwischen den beiden Arten erkennen. Erst wenn wir die Gründe und die Motivation betrachten, aus welchen wir unsere Herausforderungen meistern, können wir anfangen, die Unterschiede zu erkennen. Wieso gehen wir beispielsweise jeden Tag arbeiten? Das hat viel mit Disziplin zu tun aber der Hauptgrund ist unser Überlebensinstinkt und der Antrieb ist unser Verantwortungsbewusstsein, welches uns täglich dazu motiviert, diese Aufgaben zu meistern. Wenn wir uns jedoch fragen, wieso wir uns morgens aus dem Bett quälen, um vor der Arbeit joggen zu gehen, hat das wenig mit Verantwortung oder Überleben zu tun. Der Grund dafür ist rein persönlich und der einzige Antrieb ist unsere Disziplin, um diese Herausforderung zu meistern.

Ich bin der Meinung, dass uns gerade die persönlichen Herausforderungen als Person definieren, denn sie zeigen, wie viel Charakter, Disziplin, Willenskraft und Kreativität wir haben und wie wir mit schwierigen Phasen umgehen können. In allererster Linie zwingt uns niemand zu diesen Herausforderungen und gerade deshalb sind sie besonders leicht zu vergessen, oder aufzugeben. Wenn wir es jedoch schaffen, sie durchzuhalten, sind wir zufriedener mit uns selbst und stärken somit unser Selbstwertgefühl, was sich auch nach außen hin bemerkbar macht.

Seit einiger Zeit habe ich eine persönliche Herausforderung ziemlich vernachlässigt. Ich habe mir vorgenommen, regelmäßig an meinem Blog zu arbeiten aber die Situation hat sich aus verschiedenen Gründen anders entwickelt, als erwartet. Es gibt viele Ausreden, die ich nennen könnte, doch keine davon wird die Zeit zurück drehen. Wenn ich der Sache ganz auf den Grund gehen wollte, dann müsste ich wohl feststellen, dass es sich dabei wahrscheinlich um mangelnde Disziplin meinerseits gehandelt hat. Eine Auszeit bedeutet nämlich nicht, dass ich nicht da weiter machen kann, wo ich zuletzt aufgehört habe und das gilt für uns alle!

Aufgeben scheint oft die einfachste Option aber wenn uns einmal klar wird, was für eine große Bedeutung persönliche Herausforderungen für unsere persönliche Entwicklung haben, ist das Aufstehen eine weitere Lektion, die wir für unser Leben lernen müssen.

Ich habe mir deshalb vorgenommen da weiter zu machen, wo ich aufgehört habe und wieder regelmäßig Beiträge für meinen Blog zu schreiben.

Und du? Was war deine letze persönliche Herausforderung, die du links liegen gelassen hast und was hält dich davon ab sie wieder aufzunehmen?

 

Edited by Amanda Pescadora

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