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Lebe deinen Traum

Lebe deinen Traum

Mit Kindern über Träume zu reden ist eine der schönsten Sachen. Sie sind noch so fantasievoll und neugierig. Jede neue Erfahrung weckt einen neuen Traum in ihnen. Mein größter Traum als Kind war es, meine Mama endlich wieder zu sehen. Wir waren für ca. 4 Jahre getrennt, während der Zeit als sie für uns in Deutschland arbeiten war.

Wenn ich Kinder heute nach deren Träumen oder Wünschen frage, bekomme ich unter anderem als Antwort: einen Besuch im Disneyland, eine Reise nach New York, ein iPad/ iPhone oder einen Hund zu besitzen. Wovon hast du als Kind geträumt? Von einem Pferd? Von einer Fahrt mit einer alten Lokomotive? oder vielleicht von einem live Endspiel deiner Lieblingsfußballmannschaft? Es sind meistens Dinge die uns berührt und inspiriert haben, als wir zum ersten Mal von ihnen hörten oder als wir sie zum ersten Mal gesehen haben.

Wenn ich mit Leuten in meinem Alter – mitte Zwanzig – über Träume rede, dann sind es meistens Dinge wie: ein eigenes Hostel zu besitzen, ein Haus mit einer endlosen Wand voller Bücher, Karten für das nächste WM Finale oder das eigene Startup zu gründen. Von einem Pferd, iPhone oder Disneyland ist nicht mehr die Rede, weil sie es schon besitzen bzw. schon gemacht haben. Es ist zu greifbar geworden und mittlerweile wurden sie von neuen Dingen inspiriert.
Wovon träumen aber Erwachsene? Wovon träumst Du? In unserer Kindheit und Jugend haben wir so viele verschiedene Sachen erlebt und uns standen noch so viele Möglichkeiten offen. Ist es immer noch so?

In den meisten Fällen übernimmt unser Alltag die Überhand und nach jeder Entscheidung, die wir getroffen haben, folgt die Verantwortung, die wir dafür tragen müssen. Wo aber bleiben unsere persönlichen Träume? Wie oft machen wir eigentliche neue Sachen, die unsere Vorstellungskraft erweitern? Unsere Träume können schließlich nur so weit gehen, wie unsere Vorstellung reicht. Wenn diese jedoch von unserem Alltag eingeschränkt wird, weil wir durch unsere Routine wenig neue Erlebnisse haben, dann kommen wir an einen Punkt, an dem wir aufhören darüber nachzudenken und uns vom falschen Glück beeinflussen lassen – materiellem Konsum. Oft ist es einfach nur unsere Angst, die uns davon abhält, neue Schritte zu wagen. Die Gefahr, unseren aktuellen Lebensstandard, Freunde oder Familie zu verlieren, ist zu groß und so leben wir nach der altbekannten Devise: “Never change the running system.”

Ich beneide Kinder für deren Mut und Kreativität und freue mich zugleich für sie, dass es ihnen so leicht fällt, Träume zu haben. Als Kind ist es so einfach Träume zu entwickeln, weil jede neue Erfahrung eine neue Inspiration ist und es ist dieser Antrieb, der sie in ihrer Entwicklung voran bringt. Es ist die Sehnsucht und Leidenschaft, die uns Menschen Energie gibt, uns unsere Träume zu erfüllen, doch auf der anderen Seite steht die Verantwortung, die uns so oft daran hindert, diese zu nutzen.

In meinem Werdegang träumte ich davon, einen akademischen Abschluss zu haben, die Iguazu Fälle mit meinen eigenen Augen zu sehen, meinen Traumjob zu finden und einen Berg zu besteigen. All diese Dinge konnte ich mir glücklicherweise auch bereits erfüllen aber neulich fragte mich jemand nach meinem aktuellem Traum, woraufhin ich etwas zögerte , …weil ich mir nicht sicher war was ich darauf antworten sollte. Eigentlich war es immer mein größter Traum, eine Weltreise zu machen und dabei ein Buch zu schreiben, doch jetzt, wo ich kurz davor stehe, mir auch diesen Traum zu erfüllen, erinnere ich mich wieder an die kleinen Kinder. Für sie ist jeder neue Tag ein Experiment, sie lassen sich ständig von unserer Welt inspirieren und definieren daraus neue kleine Träume. Dieser Gedanke gefällt mir, denn nur durch ständiges Experimentieren und Ausprobieren kommen wir zu dem, was unser Leben formt. Es sind letztendlich nicht die Träume selbst, die uns Menschen glücklich machen, sondern es ist die Leidenschaft die dahinter steckt, sie uns zu erfüllen.

Was ist dein Traum?

Willkommen auf _my life experiment!

 

Edited by Amanda Pescadora

Lebe deinen Traum

Lebe deinen Traum

Mit Kindern über Träume zu reden ist eine der schönsten Sachen. Sie sind noch so fantasievoll und neugierig. Jede neue Erfahrung weckt einen neuen Traum in ihnen. Mein größter Traum als Kind war es, meine Mama endlich wieder zu sehen. Wir waren für ca. 4 Jahre getrennt, während der Zeit als sie für uns in Deutschland arbeiten war.

Wenn ich Kinder heute nach deren Träumen oder Wünschen frage, bekomme ich unter anderem als Antwort: einen Besuch im Disneyland, eine Reise nach New York, ein iPad/ iPhone oder einen Hund zu besitzen. Wovon hast du als Kind geträumt? Von einem Pferd? Von einer Fahrt mit einer alten Lokomotive? oder vielleicht von einem live Endspiel deiner Lieblingsfußballmannschaft? Es sind meistens Dinge die uns berührt und inspiriert haben, als wir zum ersten Mal von ihnen hörten oder als wir sie zum ersten Mal gesehen haben.

Wenn ich mit Leuten in meinem Alter – mitte Zwanzig – über Träume rede, dann sind es meistens Dinge wie: ein eigenes Hostel zu besitzen, ein Haus mit einer endlosen Wand voller Bücher, Karten für das nächste WM Finale oder das eigene Startup zu gründen. Von einem Pferd, iPhone oder Disneyland ist nicht mehr die Rede, weil sie es schon besitzen bzw. schon gemacht haben. Es ist zu greifbar geworden und mittlerweile wurden sie von neuen Dingen inspiriert.
Wovon träumen aber Erwachsene? Wovon träumst Du? In unserer Kindheit und Jugend haben wir so viele verschiedene Sachen erlebt und uns standen noch so viele Möglichkeiten offen. Ist es immer noch so?

In den meisten Fällen übernimmt unser Alltag die Überhand und nach jeder Entscheidung, die wir getroffen haben, folgt die Verantwortung, die wir dafür tragen müssen. Wo aber bleiben unsere persönlichen Träume? Wie oft machen wir eigentliche neue Sachen, die unsere Vorstellungskraft erweitern? Unsere Träume können schließlich nur so weit gehen, wie unsere Vorstellung reicht. Wenn diese jedoch von unserem Alltag eingeschränkt wird, weil wir durch unsere Routine wenig neue Erlebnisse haben, dann kommen wir an einen Punkt, an dem wir aufhören darüber nachzudenken und uns vom falschen Glück beeinflussen lassen – materiellem Konsum. Oft ist es einfach nur unsere Angst, die uns davon abhält, neue Schritte zu wagen. Die Gefahr, unseren aktuellen Lebensstandard, Freunde oder Familie zu verlieren, ist zu groß und so leben wir nach der altbekannten Devise: “Never change the running system.”

Ich beneide Kinder für deren Mut und Kreativität und freue mich zugleich für sie, dass es ihnen so leicht fällt, Träume zu haben. Als Kind ist es so einfach Träume zu entwickeln, weil jede neue Erfahrung eine neue Inspiration ist und es ist dieser Antrieb, der sie in ihrer Entwicklung voran bringt. Es ist die Sehnsucht und Leidenschaft, die uns Menschen Energie gibt, uns unsere Träume zu erfüllen, doch auf der anderen Seite steht die Verantwortung, die uns so oft daran hindert, diese zu nutzen.

In meinem Werdegang träumte ich davon, einen akademischen Abschluss zu haben, die Iguazu Fälle mit meinen eigenen Augen zu sehen, meinen Traumjob zu finden und einen Berg zu besteigen. All diese Dinge konnte ich mir glücklicherweise auch bereits erfüllen aber neulich fragte mich jemand nach meinem aktuellem Traum, woraufhin ich etwas zögerte , …weil ich mir nicht sicher war was ich darauf antworten sollte. Eigentlich war es immer mein größter Traum, eine Weltreise zu machen und dabei ein Buch zu schreiben, doch jetzt, wo ich kurz davor stehe, mir auch diesen Traum zu erfüllen, erinnere ich mich wieder an die kleinen Kinder. Für sie ist jeder neue Tag ein Experiment, sie lassen sich ständig von unserer Welt inspirieren und definieren daraus neue kleine Träume. Dieser Gedanke gefällt mir, denn nur durch ständiges Experimentieren und Ausprobieren kommen wir zu dem, was unser Leben formt. Es sind letztendlich nicht die Träume selbst, die uns Menschen glücklich machen, sondern es ist die Leidenschaft die dahinter steckt, sie uns zu erfüllen.

Was ist dein Traum?

Willkommen auf _my life experiment!

 

Edited by Amanda Pescadora

1 Comment

Bianca

18 September , 2014 at 1:25 am

" Es sind letztendlich nicht die Träume selbst, die uns Menschen glücklich machen, sondern es ist die Leidenschaft die dahinter steckt, sie uns zu erfüllen." So ist es!!! Und manchmal entdeckt man als Erwachsener eine Leidenschaft auch durch "Zufall" (wieder) und merkt später... ja, gabs als Kind schonmal einen (vielleicht naiven) Traum, dem man aus verschiedenen Gründen nicht verfolgen konnte oder durfte... und nun in anderer Form doch noch ausleben kann oder zumindest ähnliche Gefühle die hinter dem Traum standen und Erfüllung suchten...

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